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Der Schriftführer berichtet

aus dem Vereinsleben

Mittwochshock 8. August bei Michael Schenk in Mottschieß.
Über 20 Teilnehmer (Siggi mit Agnes, Jochen mit Peggy und Kindern, Jörg mit Gisela,  natürlich Michael mit Silke, Hubert mit Sylvi, Eva, Irmentraud mit Helmut, Kurt, Martin mit Duschanka, Paul, Georg, Erwin, Gerd mit Martina, Gast Siegfried Bolz) wurden trotz ungewohnter Entfernung angelockt entweder vom angekündigten Wurstsalat oder vom besonderen Hobby von Michael Schenk und seiner Frau Silke : der Falknerei. Die Beiden haben vor Jahren zusammen den Jagdschein gemacht und ließen sich für den Umgang und der Jagd mit Greifvögeln ausbilden. Mittlerweile haben sie die notwendige Erfahrung und haben uns in die Welt der Greifvögel allgemein eingeführt und ihre eigenen Vögel vorgestellt.  Verschiedene Randbedingungen führten zur Wahl der Wüstenbussarde. Schenks besitzen 5 ausgewachsene Exemplare, wovon 3 aktiv zur Jagd auf Kleinwild verwendet werden und derzeit zwei ca. 20-Tage alte Jungvögel, die mühsam – vergleichbar mit Säuglingen – mit regelmäßigen Fütterungen per Hand aufgezogen werden.

                                                                                      
Siggi berichtete vom Anbau der „durchwachsenen Silphie“  zwischen Denkingen und Ostrach von den Hahnennest-Landwirten zunächst zur Saatgutgewinnung (daher ist das Aufwandern von Bienenvölkern erwünscht) und langfristig als Biomasse als Alternative zum Mais.
Näheres dazu findet Ihr auf unserer Internetseite unter Aktuelles/Bienen-in-der-Lokalpresse/Presse 2015

Leider haben wir wieder einen kalten Abend erwischt, was uns jedoch vor stechenden Insekten bewahrte. Der Wurstsalat hatte regen Zuspruch, er war ausgezeichnet. Vielen Dank an Michael und Silke!


 

Jochen berichtet (Danke!) vom traditionellen Varroaabend am Lehrbienenstand Meersburg-Baitenhausen am Donnerstag 28.7.2016:
Der Referent war der Bienenzuchtberater Remigius Binder vom Regierungspräsidium Tübingen. Er hat sehr souverän das Baden-Württembergische Varroa-Behandlungskonzept vorgestellt und ging auf Unterschiede zwischen Liebig-Dispenser und Nassenheider-Verdunster ein. Außerdem wurde auf die MoT (Medizinflasche ohne Teller)-Methode, mit der am Lehrbienenstand behandelt wird, eingegangen. Vorab wurden umfassende Informationen zur Varroa-Vermehrung und -Schadschwelle gegeben. In diesem Zusammenhang gab es praktische Demonstrationen der mehrfachen Diagnose über den Befallsgrad mit Schieber und Puderzuckermethode. Schließlich wurde die Wabenhygiene in der zwei-räumigen Betriebsweise gezeigt. Abschließend gab es noch eine ausgiebige Fragerunde, wobei die Zuhörer durchweg sehr interessiert waren. Was schön zeigt, dass das Thema immer noch hochaktuell ist und noch lange nicht abgestempelt gehört.

Vom Überlinger Verein waren u.a. Heinrich, Burkhard, Franz, Gerold, Hannes, Michael, Erwin, Paul und natürlich Jochen anwesend.
Wie in Baitenhausen üblich, war durch die Imkerdamen für das leibliche Wohl mit Getränken und Wienerle bestens gesorgt. Diesen immer wieder herzlichen Dank!

 

 

Der Imkerhock im Juli fand am 13. 7. bei Traudl auf dem Obsthof Rauch in Scheinbuch mit reger Beteiligung statt: Siggi mit Agnes, Jörg, Jochen, Otto, natürlich Traudl mit Hubert, Gerold, Dorothea, Christian, Ralf, Kurt, Heinrich, Eckhard, Martin mit Duschanka, Doris, Hubert mit Sylvi, Wilfried, Hermann mit Sohn Thilo, Erwin, Johann, Burkhard, Norbert und Gast Dankwart.
Der Abend war kühl und zuvor hatte es geregnet; wir waren froh, in der offenen Apfellager-Scheune an einem langen Tisch sitzen zu können.

Gesprächsthema war die Überlinger Landesgartenschau:
Die Runde war sich einig, den Verein mit unseren Anliegen dort zu präsentieren und unseren Siggi in seinen Bemühungen dazu im Vorfeld zu unterstützen. Kontrovers wurde diskutiert, in welchem Umfang der Verein entweder im eher Bienen-unfreundlichen Umfeld des Hauptgeländes mit geringerem Aufwand (Infotafeln, Audio/Video oder sogar Web-unterstützt, Schau-Bienenkasten evtl mit Video-Einblick) oder aber zusammen mit NABU/BUND und anderen Imkervereinen nachhaltig auf einem neu zu schaffenden Gelände im Erlengrund (im Norden vor B31) mit Teich, Bienenweiden, Lehrpfade, Vortrags-/Schulungshütte die Aufgabe stemmen kann.  Ein Teil der Anwesenden wies auf begrenzte finanzielle und zeitliche Ressourcen hin.. Siggi wird mit seinen Kontakten ausloten, was möglich ist.

Traudls Bienen stehen pflegefreundlich unter Dach in unmittelbarer Nähe des Wohnhauses und fliegen direkt in die Obstbäume oder den angrenzenden Wald.
Vielen Dank, Traudl mit Deinem Mann Hubert, für Eure Gastfreundschaft!

 

4. Juli   Besuch von MdL Hahn am Lehrbienenstand Meersburg-Baitenhausen

Franz Widenhorn hat seinen Kontakt zu Martin Hahn genutzt, um diesen an den Lehrbienenstand einzuladen.Mit dabei waren Burkhard und Jörg.

Aus seiner Internetseite: Martin Hahn, Landtagsabgeordneter der Grünen für den Bodenseekreis, besuchte am Montag, 4. Juli 2016, ab 14 Uhr den Lehrbienenstand der Imkergemeinschaft Lehrbienenstand Meersburg-Baitenhausen. Die Mitgliedsvereine der Imkergemeinschaft Lehrbienenstand Meersburg-Baitenhausen haben zusammen rund 300 Mitglieder und betreuen 1.700 Bienenvölker. Seit acht Jahren gibt es in Baitenhausen einen beschilderten Blütenpfad. Auch über ein Insektenhotel verfügen die Imker, um interessierten Bürgerinnen und Bürgern zu zeigen, was sie für Bienen und Wildbienen tun können.Thema seines etwa eineinhalbstündigen Informationsbesuches war die Angst vor der Varroa-Milbe und das Bienensterben in Deutschland. Außerdem standen die Auswirkungen der Landwirtschaft, von Klimaveränderungen und Extremwetterlagen auf die Bienen im Mittelpunkt. Martin Hahn wollte sich über den Zustand der Bienenvölker im Bodenseekreis informieren.

 

8. Juni    Wildpflanzen- und Kräuterwanderung mit Heinrich Widenhorn in Sipplingen

Nicht zum ersten Mal hat Heinrich zu einer Wildpflanzen- und Kräuterwanderung rund um Sipplingen eingeladen, diesmal ging es westlich über den ehemaligen „Sternen“ hinaus mit Schwerpunkt der einheimischen Orchideen! Die stattliche Interessentengruppe konnte nur staunen über die – bei näherem Besehen – Sipplinger Pflanzenpracht mit einer bemerkenswerten Vielfalt (Fotos werden folgen) und dem fundierten Wissen unseres Heinrich, der dieses gerne und kurzweilig weitergab.

Herzlichen Dank an Heinrich!

 


 

Anschließend ab der Dämmerung trafen sich die Wanderer mit den bereits wartenden „Fußkranken“ zu einem Hock an einer langen Tafel bei Pizza und Pasta im Sipplinger Sportlerheim.
Mindestens Folgende waren da: Siggi mit Agnes, Jochen, Jörg, natürlich Heinrich, Kurt, Hubert, Silke, Paul, Martin mit Duschanka, Eckhard, Gerd..........u.a.   (Leider habe ich die Teilnehmer nicht registriert.)

 

 

11. Mai   1. Mittwochshock bei unserem Kassier Otto Niedermann in Hödingen

Unser erster Mittwochshock fand bei Butterbrezeln und Landjäger bei Ottos Bienen in Hödingen statt. Die Bienen stehen hinter der Scheune und wurden zunächst eingehend begutachtet.
Der Maiabend wurde doch noch kühl, so daß wir froh waren,  später in der Scheune Unterschlupf an den Biertischen zu finden.

Gesprächsthema teils noch am praktischen Beispiel war die Kalkbrut:  Man war sich einig, daß diese noch zu wenig konkret erforscht ist. Der Pilz bzw die Sporen sind wohl allgegenwärtig, verschiedene Faktoren in Kombination können zum Ausbruch der Krankheit führen, es ist kein Medikament zur Bekämpfung bekannt. Es gibt unterschiedliche Meinungen bzw Erfahrungen zur Heilung z. B Standortwechsel, Stärken des Volkes, Putztrieb fördern, Trachtwanderung, Einengen, Füttern bis hin zum Umweiseln. Eine Selbstheilung ist möglich.
Ein weiteres Thema war die Überlinger Landersgartenschau Überlingen 2020. Hierzu fanden sich einige rudimentäre Ideen (Einfluß nehmen auf Pflanzplan mit Bienenweiden, Ausstellen von historischen Geräten und Wirtschaftsweisen)  sowie Doris, Rosi, Sarah und Jochen, die sich ergänzend zu Siggi um dieses Thema kümmern wollen.

 Es haben in Hödingen gehockt: Siggi, Hubert, Friedrich, Hermann, Eckhard, Johann, Paul, natürlich Otto, Martin mit Duschanka, Kurt, Jörg, Burkhard, Norbert, Heinrich, Rosi, Sarah, Dorothea, Doris, Ralf, Jochen und Gast Dankwart.
Schön war’s, vielen Dank Otto!

 

 

5. Mai (Himmelfahrt) Tag der offenen Tür am Lehrbienenstand Meersburg-Baitenhausen

Tags zuvor wurde mit vereinten Kräften der Lehrbienenstand mit seiner Umgebung auf Vordermann gebracht: es wurde geputzt, gesaugt, geschnitten, gemäht, geharkt und aufgeräumt.

Bei Bilderbuchwetter kamen dann am Himmelfahrtstag am Vormittag zunächst die Helfer um alles aufzubauen, Schilder und Tafeln anzubringen, Getränke und Essen bereitzustellen, den Grill zu entfachen, den Verkaufsstand zu errichten und zu bestücken und dann die Besucher, einerseits Imker mit Freunden und Familien aber auch Bienen-und Naturfreunde und weiter Passanten, Radler, Wanderer und Familien, die – wie wohl jedes Jahr – ganz gezielt und geplant ihren Himmelfahrtsausflug zum Lehrbienenstand richten. Die Presse behauptete mehr als 1000 Besucher gesehen zu haben. Die Küche und die Bedienung hatte alle Hände voll zu tun.

Von den Überlingern wurden gesichtet: Burkhard virtuos am Steak-Grill, Heinrich natürlich am Bienenweiden-Pfad, Gerold am Honigprodukte-Verkaufsstand, Hubert am Biertisch, Franz an den Bienen und Jörg mit Motte. (wahrscheinlich habe ich Weitere vergessen zu erwähnen, die mögen sich bitte melden)

 

                            Bild: Schwäbische Zeitung

Die Attraktion: Der Bienenschwarm zum Anfassen!

 

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