Kopfgrafik Kopfgrafik

                 

Der Schriftführer berichtet

aus dem Vereinsleben

 

Hock am 14. September bei Christian Gunnesch in Seelfingen

Der erste warme Abend beim Imkerhock und das am letzten „Sommertag“ im Herbst 2016 !
Es waren dabei: Norbert, Gast Krsystov, Johann, Burkhard, Heinrich, Gast Siegfried (IV Stockach) mit Olga, Martin mit Duschanka, natürlich Christian, Jörg,Hubert, Wilfried, Siggi mit Agnes, Eckhard, Ralf, Dorothea, Paul und Kurt.
Christian hat uns seinen Bienenstand gezeigt mit einem großen Bienenhaus samt Gartenhaus in prächtiger Lage hoch oben über Seelfingen mit Blick über das Urstromtal und darüber hinaus. Weitere Bienenstöcke stehen an einem ehemaligen Fahrsilo unten bei den Veitshöfen. Diesen Fahrsilo hat er bedacht und dient ihm als großzügiges Lager und uns als sehr angenehme Räumlichkeit für den Hock im Beinah-Vollmondschein.  Alles ist sehr gepflegt und bestens im Schuß, selbstverständlich sind alle Einrichtungen (berufsbedingt) mit Solarstrom ausgestattet!
Einer erfrischenden und sehr fruchtigen Beerenbowle mit Met wurde freudig zugesprochen.

                       

Unser Vorsitzender ermahnte zur stetigen Völkerkontrolle, die Gefahr einer Varroa-Reinvasion ist noch nicht vorbei!
Siggi berichtete begeistert von seinen ersten Erfahrungen mit der „durchwachsenen Silphie“ als Einfütterungsersatz aber auch als Spättracht; der Honig sei sehr gut. Zwecks Samengewinnung wurden Imker zur Bestäubung zwischen Denkingen und Ostrach aufgerufen, Siggi ist mit seinen sowie etlichen Völkern unserer Mitglieder aufgewandert.
Zum Thema Silphie verweise ich auf aktuelle Mitteilungen der Lokalpresse, die Ihr in unserer Internetseite unter Aktuell/Bienen in der Lokalpresse aufrufen könnt :
website.php?id=/de/index/aktuell/presse.htm

Christian hat eine schöne Internetseite, die einen guten Eindruck seiner Imkeraktivitäten vermittelt: http://www.honig-vom-lande.de/
Das war ein netter und interessanter Abend bei Dir, vielen Dank, Christian!

 
 

Mittwochshock 8. August bei Michael Schenk in Mottschieß.

Über 20 Teilnehmer (Siggi mit Agnes, Jochen mit Peggy und Kindern, Jörg mit Gisela,  natürlich Michael mit Silke, Hubert mit Sylvi, Eva, Irmentraud mit Helmut, Kurt, Martin mit Duschanka, Paul, Georg, Erwin, Gerd mit Martina, Gast Siegfried Bolz) wurden trotz ungewohnter Entfernung angelockt entweder vom angekündigten Wurstsalat oder vom besonderen Hobby von Michael Schenk und seiner Frau Silke : der Falknerei. Die Beiden haben vor Jahren zusammen den Jagdschein gemacht und ließen sich für den Umgang und der Jagd mit Greifvögeln ausbilden. Mittlerweile haben sie die notwendige Erfahrung und haben uns in die Welt der Greifvögel allgemein eingeführt und ihre eigenen Vögel vorgestellt.  Verschiedene Randbedingungen führten zur Wahl der Wüstenbussarde. Schenks besitzen 5 ausgewachsene Exemplare, wovon 3 aktiv zur Jagd auf Kleinwild verwendet werden und derzeit zwei ca. 20-Tage alte Jungvögel, die mühsam – vergleichbar mit Säuglingen – mit regelmäßigen Fütterungen per Hand aufgezogen werden.

                                                                                      
Siggi berichtete vom Anbau der „durchwachsenen Silphie“  zwischen Denkingen und Ostrach von den Hahnennest-Landwirten zunächst zur Saatgutgewinnung (daher ist das Aufwandern von Bienenvölkern erwünscht) und langfristig als Biomasse als Alternative zum Mais.
Näheres dazu findet Ihr auf unserer Internetseite unter Aktuelles/Bienen-in-der-Lokalpresse/Presse 2015

Leider haben wir wieder einen kalten Abend erwischt, was uns jedoch vor stechenden Insekten bewahrte. Der Wurstsalat hatte regen Zuspruch, er war ausgezeichnet. Vielen Dank an Michael und Silke!


 

Jochen berichtet (Danke!) vom traditionellen Varroaabend am Lehrbienenstand Meersburg-Baitenhausen am Donnerstag 28.7.2016:
Der Referent war der Bienenzuchtberater Remigius Binder vom Regierungspräsidium Tübingen. Er hat sehr souverän das Baden-Württembergische Varroa-Behandlungskonzept vorgestellt und ging auf Unterschiede zwischen Liebig-Dispenser und Nassenheider-Verdunster ein. Außerdem wurde auf die MoT (Medizinflasche ohne Teller)-Methode, mit der am Lehrbienenstand behandelt wird, eingegangen. Vorab wurden umfassende Informationen zur Varroa-Vermehrung und -Schadschwelle gegeben. In diesem Zusammenhang gab es praktische Demonstrationen der mehrfachen Diagnose über den Befallsgrad mit Schieber und Puderzuckermethode. Schließlich wurde die Wabenhygiene in der zwei-räumigen Betriebsweise gezeigt. Abschließend gab es noch eine ausgiebige Fragerunde, wobei die Zuhörer durchweg sehr interessiert waren. Was schön zeigt, dass das Thema immer noch hochaktuell ist und noch lange nicht abgestempelt gehört.

Vom Überlinger Verein waren u.a. Heinrich, Burkhard, Franz, Gerold, Hannes, Michael, Erwin, Paul und natürlich Jochen anwesend.
Wie in Baitenhausen üblich, war durch die Imkerdamen für das leibliche Wohl mit Getränken und Wienerle bestens gesorgt. Diesen immer wieder herzlichen Dank!

 

 

Der Imkerhock im Juli fand am 13. 7. bei Traudl auf dem Obsthof Rauch in Scheinbuch mit reger Beteiligung statt: Siggi mit Agnes, Jörg, Jochen, Otto, natürlich Traudl mit Hubert, Gerold, Dorothea, Christian, Ralf, Kurt, Heinrich, Eckhard, Martin mit Duschanka, Doris, Hubert mit Sylvi, Wilfried, Hermann mit Sohn Thilo, Erwin, Johann, Burkhard, Norbert und Gast Dankwart.
Der Abend war kühl und zuvor hatte es geregnet; wir waren froh, in der offenen Apfellager-Scheune an einem langen Tisch sitzen zu können.

Gesprächsthema war die Überlinger Landesgartenschau:
Die Runde war sich einig, den Verein mit unseren Anliegen dort zu präsentieren und unseren Siggi in seinen Bemühungen dazu im Vorfeld zu unterstützen. Kontrovers wurde diskutiert, in welchem Umfang der Verein entweder im eher Bienen-unfreundlichen Umfeld des Hauptgeländes mit geringerem Aufwand (Infotafeln, Audio/Video oder sogar Web-unterstützt, Schau-Bienenkasten evtl mit Video-Einblick) oder aber zusammen mit NABU/BUND und anderen Imkervereinen nachhaltig auf einem neu zu schaffenden Gelände im Erlengrund (im Norden vor B31) mit Teich, Bienenweiden, Lehrpfade, Vortrags-/Schulungshütte die Aufgabe stemmen kann.  Ein Teil der Anwesenden wies auf begrenzte finanzielle und zeitliche Ressourcen hin.. Siggi wird mit seinen Kontakten ausloten, was möglich ist.

Traudls Bienen stehen pflegefreundlich unter Dach in unmittelbarer Nähe des Wohnhauses und fliegen direkt in die Obstbäume oder den angrenzenden Wald.
Vielen Dank, Traudl mit Deinem Mann Hubert, für Eure Gastfreundschaft!

 

4. Juli   Besuch von MdL Hahn am Lehrbienenstand Meersburg-Baitenhausen

Franz Widenhorn hat seinen Kontakt zu Martin Hahn genutzt, um diesen an den Lehrbienenstand einzuladen.Mit dabei waren Burkhard und Jörg.

Aus seiner Internetseite: Martin Hahn, Landtagsabgeordneter der Grünen für den Bodenseekreis, besuchte am Montag, 4. Juli 2016, ab 14 Uhr den Lehrbienenstand der Imkergemeinschaft Lehrbienenstand Meersburg-Baitenhausen. Die Mitgliedsvereine der Imkergemeinschaft Lehrbienenstand Meersburg-Baitenhausen haben zusammen rund 300 Mitglieder und betreuen 1.700 Bienenvölker. Seit acht Jahren gibt es in Baitenhausen einen beschilderten Blütenpfad. Auch über ein Insektenhotel verfügen die Imker, um interessierten Bürgerinnen und Bürgern zu zeigen, was sie für Bienen und Wildbienen tun können.Thema seines etwa eineinhalbstündigen Informationsbesuches war die Angst vor der Varroa-Milbe und das Bienensterben in Deutschland. Außerdem standen die Auswirkungen der Landwirtschaft, von Klimaveränderungen und Extremwetterlagen auf die Bienen im Mittelpunkt. Martin Hahn wollte sich über den Zustand der Bienenvölker im Bodenseekreis informieren.

 

 

Schlussgrafik